Zunächst wurden Berichte des Städtepartnerschaftsbeauftragten und der Rembold Stiftung vorgetragen. Das Ausschussmitglied der AfD brauchte eine ausführliche Erläuterung, was die Rembold-Stiftung ist. Er kannte sie nicht.
Nach der Benennung der Mitglieder für das Partnerschaftskomitee und der Jury zur Auswahl der Exponate für die 46 Ausstellung Rösrather Künstler hatte die Ausschussvorsitzende Zeit für Austausch und Diskussion zur kulturellen Entwicklung in Rösrath eingeräumt.
Der etwas unscharf formulierte Tagesordnungspunkt verhinderte nicht eine lebhafte Diskussion, die im Grunde auch die Frage nach Rolle und Funktion dieses Ausschusses klärte:
Der Ausschuss möchte sich stärker als Impulsgeber für das kulturelle Leben in Rösrath verstehen. Um das zu ermöglichen, soll in Zukunft um 3 oder vier Themenkomplexe (zum Beispiel Jugendkultur, Dialogkultur in der Stadt, Begegnungskultur in der Stadt, Gedenkkultur) Arbeitsgruppen / Interessengruppen gebildet werden, die Bürgerinnen und Bürger, aber auch Experten (wie zum Beispiel den Geschichtsverein) einbeziehen, um Konzepte zu entwickeln, die dann von Akteurinnen und Akteuren aus der Stadtgesellschaft umgesetzt werden können.
Die Mitglieder des Kulturausschusses sind dabei Ideengeber und Unterstützer, Aber nicht Projektplaner und Umsetzer.
Da es auch immer um Geld geht, war wichtig, dass noch einmal deutlich wurde, dass es in der Verwaltung eine Kraft gibt, die für Fördermittelakquise (und natürlich auch Beratung dazu) zuständig ist. Künftige Projekte könnten und sollten sich unbedingt an diese Person wenden.
Der Ausschuss wird sich weiter mit der Identifizierung der Kernthemen beschäftigen.
