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Sitzungen Soziales, Familien, Senioren

Sitzung vom 01. März 2022

Wir führen die aus unserer Sicht relevanten Themen des Ausschusses auf:

TOP 3 – Bericht der Beiräte

Der 2. Vorsitzende Peter Wilbertz stellte den Bericht des Seniorenbeirates und Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen vor. Bedingt durch Corona hätten seit der Wahl des neuen Beirates keine Sitzungen stattgefunden.

Laut Peter Wilbertz haben sich bei einer Umfrage viele Senioren für die Senioren-APP ausgesprochen (vgl. TOP 7). Nach Nachfrage von Cordula Dick (ZLR), ob sich die befragten Senioren konkret mit der Senioren-App befasst hätten, wurde dieses verneint.

TOP 4 – Vorstellung Wöllner-Stift

Herr Michael Heine (Geschäftsführer) stellte das Alten- und Pflegeheim Wöllner-Stift gGmbH vor: Gegründet wurde die Einrichtung von Frau Reusch als Armen- und Krankenhaus und feiere im Jahr 2023 seinen 125-jährigen Geburtstag. Der Umsatz betrage heute ca. 10 Mio. EUR p.a. Man habe eine Auslastung von knapp 98,5%.

Im Wöllner-Stift gebe es heute 42 Teilbetreuungen und 34 Appartements zw. 40 und 60 qm. Das neue Haus an der Hauptstraße umfasse 22 Wohnungen, neun Wohnungen für betreutes Wohnen sowie eine physiotherapeuthische Praxis. Im Wöllner-Stift arbeiten laut Auskunft von Herrn Heine aktuell 190 Mitarbeiter:innen (davon 67 für die Vollzeitpflege); es gebe 21 Auszubildende.

Das Wöllner-Stift habe zudem seit 2022 eine Kinder-Tagespflege für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit neun Plätzen eingerichtet.

Hochwasser richtete 8,3 Mio. EUR an Schaden am Wöllner-Stift an

Herr Heine berichtete, dass das Hochwasser im Juli 2021 einen Schaden von ca. 8,3 Mio EUR angerichtet habe. Bei der Unterbringung der Bewohnerinnen und Bewohnern habe das Geno Hotel ausgeholfen.

TOP 6 – Vorstellung „Lohmar hilft“

Die Teamleiterin Manuela Gardeweg stellte „Lohmar hilft“ vor. Die Idee der Nachbarschaftshilfe für Lohmar sei aufgrund der Bedrohung durch das Coronavirus für das öffentliche Leben – insbesondere für die benannten Risikogruppen – spontan gegründet worden. Die Hilfe werde pro Ort organisiert und Anfragen über zentrale Ansprechpartner verteilt. Dahinter stehe ein lokales Helfer-Netzwerk. Alle Mitglieder seien mit schützenden Verhaltensregeln und Equipment unterwegs und versuchten so schnell wie möglich, Anfragen zu bearbeiten und Lösungen zu finden.

Die Vorstellung der Initiative wurde von allen Beteiligten mit großem Interesse verfolgt. Die Möglichkeit der Umsetzung einer ähnlichen Initiative für die Stadt Rösrath wurde indes nicht näher vertieft.

TOP 7 – Antrag CDU Grüne: Einführung Senioren-App „Gut versorgt“

Die Geschäftsführerin des Seniorenbüros Bergisch Gladbach, Frau Lisa Klemt, hielt eine flammende Rede für das Projekt der Senioren-App, die Mitte Januar 2022 in Bergisch Gladbach gestartet sei. Auf Nachfrage konnte Frau Klemt allerdings keine konkreten Nutzerzahlen für die App nennen.

Im Rahmen der Sitzung wurde berichtet, dass die Bereitstellung der App die Stadt Rösrath nichts koste und nur mit wenig Mehraufwand verbunden sei. Die App finanziere sich vielmehr durch ein kostenpflichtiges Angebot für Anbieter von Inhalten. Der Erste Beigeordnete der Stadt, Herr Kowalewski, teilte aber mit, die Stadt habe erst ab der zweiten Jahreshälfte ausreichende Kapazitäten, sich mit der Einführung und Pflege einer Senioren-App zu beschäftigen.

Mit 9 Ja-Stimmen und 8 Enthaltungen wurde das Thema in den Zukunftsausschuss verwiesen.

TOP 9 – Bericht zur Flüchtlingssituation

Herr Kowalewski berichtete, dass die Stadt Rösrath mit ca. 40 Flüchtlingen aus der Ukraine rechne, wenn man sich die Aufnahmezahlen in Köln anschaue. Aktuell plane man die Anmietung eines Hotels, um eine Unterbringung zu gewährleisten.

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