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Stadtentwicklung, Planung, Verkehr

Sitzung vom 18.01.2021

Wir führen die aus unserer Sicht relevanten Themen des Ausschusses auf:

Begrünung von Bauwerken gefordert

Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses mit 22 Wohneinheiten und einer Tiefgarage auf dem Grundstück Hauptstraße 11-13

Laut dem Dezernenten Herrmann sei dies ein Meilenstein in der Ortsbebauung Rösrath.

ZLR regt an, die angedachte Sichtschutzmauer auf der Rückseite attraktiver zu gestalten, bspw. durch eine Begrünung. Die Anregung durch ZLR wird durchgängig von allen Parteien und Wählergemeinschaften als positiv angenommen. Dez. Herrmann nimmt die Anregung auf, weist aber darauf hin, dass im Baurecht „die Hände“ der Stadt in Bezug auf solche Vorgaben stark gebunden seien.

Kritik an maßloser Bebauung

Bauvoranfrage zur Errichtung einer Wohnanlage mit Tiefgarage bestehend aus 3 Mehrfamilienhäusern mit 3, 4 bzw. 5 Wohneinheiten sowie 3 Reihenhäusern auf dem Grundstück Oberlüghausen 12, 12a und 14

CDU regt an, das aktuelle Bebauungsgrundstück mit einem Bebauungsplan für die angrenzenden Grundstücke weiter zu fassen. Demnach solle ein ehemaliger und mittlerweile leerstehender Bauernhof zu einer großen Wohnanlage umgebaut werden.

Grüne stellen klar, dass die Anregung nicht ausschließlich von der CDU kommt, sondern bereits im Kooperationsvertrag beschlossen wurde. Demnach sei dies ein Meilenstein der Rösrather Bauplanung, bei welcher der Dorfcharakter erhalten bleibe.

ZLR übt Kritik an dem Ausmaß der geplanten Bebauung.

Antrag auf Vertagung wird gestellt: Bebauungsplan unter Berücksichtigung der Bebauung der Nachbargrundstücke soll erstellt werden; die Verwaltung wird hiermit beauftragt.

Zukunftsfrage Rösrath: Bebauung unter Berücksichtigung der Infrastruktur

Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 16 Wohneinheiten und 27 Stellplätzen auf dem Grundstück Tannenweg 1-3

Dezernent Herrman beschreibt, dass in der aktuellen Situation, die Baugrenzen geringfügig überschritten wurden. Demnach solle eine Befreiung von den Festsetzungen für dieses Vorhaben durch den Ausschuss beschlossen werden.

CDU und FDP lehnen den Antrag mit der Forderung ab, dass der Antragssteller den Bebauungsplan überarbeiten solle.

ZLR appelliert an Verwaltung und die übrigen Parteien, bei sämtlichen Bauvorhaben auch an die Infrastruktur der Gemeinde zu denken. Es stelle sich bei den immer größer werdenden Vorhaben die Frage, ob z.B auch an ausreichende Kita- oder Schulplätze für die zuziehenden Bürger:innen gedacht werde. Dies sei eine entscheidende Zukunftsfrage, welcher sich Rösrath stellen müsse.

Der Ausschuss lehnt den Antrag ab und beauftragt die Verwaltung, mit dem Antragssteller zu sprechen. Auch bei diesem Bauvorhaben sei „weniger mehr“.

Umbau und Erweiterung eines Einfamilienhauses in zwei Zweifamilienhäuser auf dem Grundstück Im Wielpützfeld 5a und 7

ZLR weist auch im Rahmen dieses Bauvorhaben nochmals auf das Thema Infrastruktur hin.

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