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Sitzung vom 28.01.2021

Wir führen die aus unserer Sicht relevanten Themen des Ausschusses auf:

TOP 5 – Konzept zur kurzfristigen Erweiterung der räumlichen und personellen Kapazitäten der Offenen Ganztagsschulen

Antrag der Fraktionen von CDU und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Die CDU berichtete zur Erläuterung des Antrags von räumlichen und personellen Engpässen bei OGS-Plätzen. Ziel solle es sein, eine flächendeckende Abdeckung mit OGS-Plätzen für Rösrath bereits vor dem Rechtsanspruch im Jahr 2025 zu erreichen.

Aufstockung OGS-Plätze sicher

Die Verwaltung berichtete hierzu, dass man bereits in den Planungen sei und einen Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 300.000 € erhalten habe. Diese Finanzmittel ermöglichen kurzfristige Handlungsmöglichkeiten. Demnach werde man bis zu den Sommerferien die OGS-Plätze für Rösrath von 580 auf 640 Plätze aufstocken können. Hierzu würden insb. die Plätze der kath. Grundschule um 40 erhöht. Ein Konzept werde bis zum nächsten Schulausschuss vorgestellt. Herr Kowalewski (erster Beigeordneter der Stadt) berichtete zudem, dass die Stadt ein Problem darin sehe, kurzfristig ausreichend Personal für die OGS-Plätze zu bekommen, um den vorgeschriebenen Personalschlüssel zu erfüllen.

TOP 7 – Zusatzklasse und Erhöhung Zügigkeit der Gesamtschule

Antrag der Fraktionen von SPD, ForsPark, DIE LINKE. und FDP

Im Vorfeld zogen SPD, ForsPark, Linke und FDP ihren Antrag zurück, da vereinbart wurde, das Vorgehen gemeinschaftlich mit der Stadt und den anderen Fraktionen abzustimmen. Der Antrag der Verwaltung wurde dahingehend wie folgt umformuliert:

  1. Die bedarfsgerechte Bildung einer Mehrklasse für das Schuljahr 2021/22 wird als Empfehlung an den Stadtrat zur Abstimmung gegeben.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, alle erforderlichen Schritte bei der Bezirksregierung einzuleiten, um bei Bedarf ab dem Schuljahr 2022/23 einen fünften Zug für das Freiherr-vom-Stein beantragen zu können (Gymnasium und / oder Gesamtschule).

Es wurde im Rahmen der Diskussion erläutert, dass aktuell anhand der Erhebungen noch nicht sicher sei, ob eine weitere Klasse im kommenden Schuljahr für die Gesamtschule erforderlich sei. Um hier flexibel zu agieren, könne bei Bedarf eine sog. Mehrklasse bei der Bezirksregierung beantragt werden. Alle Fraktionen waren sich einig, dass es vorrangiges Ziel sein solle, dass kein Rösrather Kind an den weiterführenden Schulen abgewiesen werde.

ZLR: Langfristige Planung erforderlich

Herr Jaeckel (ZLR) wies im Rahmen der Diskussion auf die Notwendigkeit einer langfristigen, verlässlichen Planung hin. Eine Mehrklasse könne demnach nur ein Zwischenschritt, aber keine finale Lösung sein. ZLR unterstütze daher die Beauftragung der Verwaltung, einen entsprechenden Schulentwicklungsplan für die Schuljahre ab 2022/23 zu erarbeiten, da absehbar sei, dass ein entsprechender Bedarf entstehe.

TOP 9 – Anmeldung an den Grundschulen der Stadt Rösrath

Es wurde berichtet, dass bei der KGS wegen der Anmeldungen für das Schuljahr 2021/22 ein vierter Zug eingerichtet werden müsse.

Klassen an den Grundschulen platzen aus allen Nähten

Frau Nebel wies als Vertreterin der Schulen auf die großen Klassen der Grundschulen hin; 29-30 Schüler/innen in den Klassen seien keine Seltenheit. Herr Heider (CDU) appellierte an die Stadt, dafür Sorge zu tragen, dass ein erforderliches Angebot zur Verfügung stehe; Rösrath sei Zuzugsgebiet. Daher seien Investitionen und Finanzmittel nötig. Frau Dorff (CDU) brachte ein Gutachten zur Aufstockung der Grundschule Forsbach in die Diskussion, welche schon vor Jahren erstellt wurde. Herr Kowalewski (erster Beigeordneter) kannte das Gutachten nicht, wollte sich aber erkundigen. Die Verwaltung sicherte zu, im nächsten Schulausschuss eine Ausarbeitung vorzulegen, wie viele Kinder in den kommenden Jahren voraussichtlich im Stadtgebiet Rösrath zu beschulen seien.

TOP 10, 11 – Bericht Sachstand Revitalisierung Freiherr-vom-Stein Schulzentrum

Frau Geiss als Vertreterin der Rösrather Schulpflegschaft beschrieb vermeintliche Baumängel an Freiherr-vom-Stein (z.B. aus den Decken hängende Kabel); diese sollten bis zum möglichen Schulstart nach dem Lockdown behoben werden. Die Verwaltung sicherte dies zu.

Herr Kowalewski sicherte weiterhin zu, dass die Stadt vermeintliche Informationsdefizite gegenüber der Schule beseitigen werde und an einer Verbesserung der Kommunikation arbeite. Weitere sog. Bauleitungskapazitäten seien eingekauft worden (Architekturbüro Essen), um Verbesserungen zu erreichen.

Internet an den Schulen: Weiterhin tote Hose

Frau Geiss berichtete, dass laut Übersichten der Telekom das Glasfasernetz bis auf wenige hundert Meter an das FvS heranreiche. Die Internetversorgung der Schule sei immer noch nicht ausreichend. Die Verwaltung entgegnete, dass das Vergabeverfahren zum Internetausbau an den Kreis abgegeben wurde. Der Ausbau der Netze an den Schulen sei an die Telekom vergeben worden. Hier habe man in die Abläufe der Telekom aber keinen Einblick. Die Stadt sicherte aber die Bereitstellung weiterer sog. Speedboxen von Vodafone zu (Mobilfunknetz), die bei Bedarf Rösrather Schulen als Übergangslösung zur Verfügung gestellt werden könnten.

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