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Lagebericht: Was macht ZLR gerade?

Die Kommunalwahlen 2020 in NRW liegen hinter uns. Dank der breiten Unterstützung der Wähler:innen haben wir unser großes Ziel, den Einzug in den Stadtrat in Rösrath, geschafft. Für die Unterstützung möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Die Bürger:innen der Stadt haben sich mehrheitlich für den Wechsel entschieden, was auch die Wahl der grünen Bürgermeisterkandidatin Bondina Schulze gezeigt hat. Wir haben ein Kennenlernen-/ Sondierungsgespräch mit den Grünen geführt und sind gespannt, wie Bondina Schulze mit den Grünen einen von den Bürger:innen gewünschten Wechsel der Politik einleiten wird. 

ZLR wird Sacharbeit aus der Opposition heraus betreiben

Wir haben für uns entschieden, in den kommenden Jahren in die Opposition zu gehen. Gute Politik benötigt auch eine gute Opposition, die die “Regierungskoalition” immer wieder herausfordert und in Frage stellt. Wir werden im Stadtrat – ggf. auch mit Bündnissen – echte Oppositionsarbeit für Bürger:innen in Rösrath endlich wieder spürbar machen. Zusätzlich werden wir über die Ausschüsse mit unseren Ratsmitgliedern Cordula Dick und Michael Lambrecht sowie zahlreichen weiteren sogenannten Sachkundigen Bürgern unsere Visionen dorthin tragen, wo echte Sacharbeit für die Stadt gemacht wird.

Bürger:innendialog bleibt unsere Priorität

Wir werden natürlich unsere politische Arbeit auch außerhalb des Stadtrates weiterführen. Hierzu zielen wir auf den echten Bürger:innendialog, indem wir regelmäßig mit unserem Stand an den Zentren in Rösrath präsent sein werden, um das direkte Gespräch mit Bürger:innen zu suchen. Darüber hinaus werden wir die Politik des Stadtrates für alle sichtbar machen. Wir arbeiten an Formaten, die regelmäßig über Entscheidungen und -prozesse im Stadtrat und den Ausschüssen berichten. Wir wollen für die Menschen unserer Stadt Mehrheitsverhältnisse und Abstimmungen zu Sachthemen transparent gestalten. Darüber hinaus soll der Bürger:innendialog über Workshops, Round-Table-Veranstaltungen oder Onlineumfragen weiter vorangetrieben werden.  

Wir haben also eine Menge vor. Wir hoffen auf breite Beteiligung und Mitwirkung aus allen Teilen der Bevölkerung.

2 Antworten auf „Lagebericht: Was macht ZLR gerade?“

Guten Tag an die emsigen Gestalter der rösrather Zukunft,

als interesserter Beobachter Ihrer Partei möchte in Sachen Baugiete mit einem speziellen und generellen Thema an Sie herantreten.

Am 30.05.2022 soll die Bebauung der „Altvolberger Wiese“ im Planungsausschuss und am 20.06.2022 im Stadtradt der Stadt Rösrath behandelt werden, wie Sie sicherlich wissen.

In meinen Augen ein absolutes Unding.
Das Gebiet grenzt unmittelbar an das LSG Bergische Heideterasse (hier Königsforst) und an das NSG Krumbach mit seinem wertvollen Quellgebiet an.
Diese wundervolle Wiese ist ein Paradies für Schmetterlinge (u. a. sicher wegen eines großen Bestandes von Brennesseln), Wildbienen, andere Insekten und Vögel.
Davon abgesehen gibt sie vor dem Wald ein herrliches Landschaftsbild ab, an dem sich viele Bürger erfreuen.

Hier ist dringend ihr Einsatz erforderlich!!!

Wieder einmal versucht man Landschaft zu zu betonieren und das vor dem Hintergrund der Klimakrise und eines dramatischen Artenschwundes.
Die Infrastruktur von Rösrath (u. a. Schulen und Kindergärten) ist sowieso überlastet, aber Hauptsache die Kasse stimmt.

Der RBN hatte bereits bei der unteren Landschaftsschutzbehörde eine Schutzausweise für die Wiese gestellt.

Ich wende mich an Ihre Partei, weil die Natur und auch der Mensch in Rösrath sonst keine Fürsprecher mehr haben zu scheint.
Selbst Grünen sind für mich in letzter Zeit ein Totalausfall in dieser Hinsicht.

Um diese ständigen Konfrontationen zwischen den Entscheidern der Stadt und den Bürgern zu vermeiden, rege ich dringend eine groß angelegte Befragung der Bürger zur Frage, ob überhaupt noch neue Baugebiete ausgewiesen werden sollen, an.
Niemand den ich kenne befürwortet neue Baugebiete. Unser Rösrath soll nicht zu einem verdichteten, seelenlosen Fleck werden, an dem man zwar „zuhause“ ist, sich eigentlich aber nicht wirklich in Harmonie seiner Umgebung wähnt.
Wir brauchen z. B. Plätze, die Ihren Namen verdienen – keine Verkehrsinseln ohne Aufenthaltsqualität – wo Menschen sich gern treffen, miteinander diskutieren und Spaß haben können. Solche Orte fehlen in Rösrath.
Ein schöner Platz mit Brunnen , Dorlinde etc. wäre sehr schön.

Ich hoffe, bald von Ihnen zu hören, würde mich auch freuen, von Ihnen auf dem Laufenden gehalten zu werden und wünsche Ihnen viel Kraft, Umsicht und Glück.

Thomas Hoven

P.S: Das NSG Krumbach ist (wenn man sich das beim BfN-Kartendienst ansieht) viel zu klein bemessen: Es umfasst insbesondere nur einen Teil des Quellgebietes. Da muss mehr drin sein?
Darauf hat auch schon der BUND hingewiesen.
Auch hier ist Ihre Unterstützung gefragt.

Forspark hat bereits eine Befragung der Forsbacher Bürger zu dieser Bebauung gestartet, da sollten Sie nicht hinten anstehen.

Sehr geehrter Herr Hoven,

zunächst einmal sehr herzlichen Dank dafür, dass Sie uns so positiv wahrnehmen. Als noch recht neuer Akteur in der kommunalen Politik freut es uns natürlich ganz besonders, solche Rückmeldungen zu erhalten. Im Übrigen teilen wir Ihre Ansicht zur Rösrather Politik und insbesondere zu den Grünen uneingeschränkt. Der investorengetriebene Bauwahn ist das eine. Aber auch bei den hieraus resultierenden Infrastrukturproblemen (z.B. fehlende Schul- und Kindergartenplätze) herrscht bei den etablierten Parteien zumeist nur allgemeine Ratlosigkeit. Hier wollen wir was bewegen, hier haken wir nach, hier versuchen wir unbequem zu sein. Und natürlich wollen und werden wir Planungen, wie die Bebauung der „Altvolberger Wiese“ äußerst kritisch betrachten.

Unser bisheriger Kenntnisstand ist allerdings nur, dass es immer mal wieder Begehrlichkeiten bzgl. der Bebauung der Altvolberger Wiese gab, die aber allesamt nicht verwirklicht wurden. Zuletzt hatte die Fraktion ForsPark angeregt, dort einen Kindergarten zu errichten. Die von Ihnen geschilderten Vorhaben im Planungsausschuss und Stadtrat sind uns bisher nicht bekannt. Unterlagen zum Ausschuss und der Sitzung des Stadtrates liegen den Fraktionen bisher nicht vor. Offenbar also wissen Sie zu dieser Situation mehr als wir. Allerdings sind wir ausgesprochen daran interessiert, mehr darüber zu erfahren und möchten Sie bitten, hierzu mit uns in den Austausch zu gehen.

Deshalb unsere Frage an Sie: Dürfen wir Sie unter der von Ihnen hinterlassenen Mailadresse direkt kontaktieren? Es würde uns freuen, hierzu mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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