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Schulbauausschuss

Sitzung vom 26.01.2021

Wir führen die aus unserer Sicht relevanten Themen des Ausschusses auf:

Stand des Projektes Revitalisierung des Schulzentrums Freiherr-vom-Stein

Die Stadt beantwortete Fragen der Ausschussmitglieder zum Baufortschritt des Schulzentrums FvS.

ZLR fragte, ob lärmintensive Arbeiten während des Lockdowns vorgezogen werden konnten, um Beeinträchtigungen des Schulbetriebs nach dem Lockdown zu minimieren. Darauf entgegnete die Stadt, dass Zeitabläufe in den Gewerken wegen aufeinander abzustimmender Arbeiten nur mit großem Aufwand verschoben werden könnten. Es werde dennoch versucht, bestimmte lärmintensive Arbeiten (z.B. Stemmarbeiten an der Fassade) aktuell vorzunehmen – dies sei jedoch nur in Einzelfällen möglich. Ein weiterer Vorteil sei es, dass während der Zeit des Distanzunterrichtes Bauarbeiten auch verstärkt vormittags stattfinden könnten. Die weiteren Planungen sehen vor, dass lärmintensive Arbeiten in den Oster- und Sommerferien stattfinden würden. Ende 2021 sollten die Räumlichkeiten des zweiten Bauabschnittes laut der Planungen nutzbar sein.

Laut Stadt gäbe es aber nennenswerte Verzögerungen, die von einzelnen Bauunternehmen mit der Coronakrise begründet werden. Aktuell würden die Verzögerungen aber den Zeitplan noch nicht beeinträchtigen. Herr Dr. Heider (CDU) zweifelte die Gründe an und bat die Stadt, sich hier einen Überblick zu verschaffen. Darüber hinaus wurde darum gebeten, wie in der letzten Legislaturperiode jeweils eine aktuelle Gewerkeliste zur Verfügung zu stellen.

Die Stadt führte weiter aus, dass aktuell im Bestandsgebäude des FvS die Beleuchtung, die Decken und Fenster erneuert werden. Die Ausweichräume (Container) zur Nutzung durch die Oberstufenschüler stünden seit letzter Woche bereit. Die Lieferung der Ausstattung (z.B. Whiteboards) sei für die kommende Woche terminiert. Die Bauabnahme der Ausweichräume sei ebenfalls für nächste Woche geplant, so dass die Nutzung in jedem Fall nach Ende des Lockdowns erfolgen könne.

Der erste Beigeordnete der Stadt, Herr Kowalewski, erklärte zudem, dass die Verbesserung des Kommunikationsprozesses mit der Schule für die Stadt eine sehr hohe Priorität habe. Man wisse, dass hier Verbesserungen erforderlich seien.

Sachstand Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule Hoffnungsthal.

Die Stadt berichtete in der Sitzung über die Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule Hoffnungsthal (GGS). Diese solle durch eine Aufstockung des Gebäudes erreicht werden, so dass nach Abschluss vier weitere Klassen- bzw. zwei Differenzierungsräume zur Verfügung stünden. Aktuell arbeite das Planungsbüro an der Detailplanung; das Vergabeverfahren sei in Arbeit. Ein Abschluss der Arbeiten sei noch in diesem Jahr vorgesehen.

Nach vorheriger Rücksprache mit der GGS merkte ZLR in der Sitzung an, dass die Schule von einem zweiten Bauabschnitt ausgehe. Ein solcher werde benötigt, um eine Erweiterung des Speiseraumes im Erdgeschoss, des Aufenthaltsraumes der OGS sowie des Umbaus eines Klassenraumes mit Ausgang nach draußen vorzunehmen. Laut Schule seien diese Maßnahmen mit der Stadt im Rahmen der Bauplanung besprochen worden. Hierzu sei auch schuleigene Expertise herangezogen worden. Insbesondere die Erweiterung des Speiseraumes sei laut Schule wegen der nach dem Umbau deutlich erhöhten Schülerzahlen dringend erforderlich.

Herr Kowalewski reagierte überrascht auf die Anfrage von ZLR. Seiner Kenntnis nach sei der Schule ein derartiger Umbau nicht zugesagt worden, man habe allenfalls „mal drüber gesprochen“. Da die Aufstockung budgetiert sei, werde es keinen zweiten Bauabschnitt geben. Ein weiterer Bauabschnitt müsse projektiert werden, dies sei aktuell nicht vorgesehen.

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